Das Stirnchakra im Mann

Ob Frühlingsgefühle, Inspirationen, Intentionen – Bei allen ist ein Streben oder eine Konzentration auf etwas nach außen gerichtet. Manchmal ist unklar, wie und warum Vorstellungen, Visionen entstehen und durch welchen Einfluss etwa Ziele oder Pläne umgesetzt werden. Es gibt nie den einen Ansatz, aber gewisse Anreize. Verhaltensbeeinflussend sind vor allem Wärme und Licht, die beide jetzt besonders anregend auf unser zentrales Nervensystem wirken, da der Energiebetrag von einem Extrem zum anderen Extrem übergreifend wechselt. Die Energie, die wir in den vergangenen Wintermonaten gesammelt haben, hat unser Stirnchakra gestärkt und lässt sich jetzt in eine schöpferische Kraft umwandeln. Oder anders herum. Wer jetzt schöpferisch werden will, könnte nun sein Stirnchakra stärken. Körperlich betrachtet, fangen jetzt die Menschen an zu erwachen, sich zu motivieren oder sportlich in Bewegung zu setzen. Natürlich bedingt fängt nach jedem Tiefpunkt ein Richtungswechsel an. Alles blüht, wächst, dehnt sich naturgemäß aus. Bei einem Mann ist jetzt alles aktiver im Vergleich zu einer Frau. Arbeitsmut kann sich bis zur Arbeitswut ausdehnen. Aber in der Ruhe liegt die Kraft, im Sein das Expansive.

Es ist nicht ganz einfach für all diejenigen, die in ihrer Routine oder in Denkblockaden feststecken, egal ob es mit geistiger oder körperlicher Tätigkeit zu tun hat. Man sieht es ihnen förmlich an: zwischen den Augen liegende Denkspuren, die sich bis zu krampfhaften Überlegungen manifestieren, die sich aber darüber hinaus nicht in konstruktive Taten umsetzen lassen. Besonders Führungskräfte, Manager, die der männlichen Energie doppelt unterworfen sind, haben manchmal das Gefühl der Stagnation. Entweder sind es die Hormone oder die Ablenkung oder alles zusammen.

Es ist alles eine Frage der Balance, auch der sinnlichen Balance. Bei Menschen, die unter Druck stehen noch mehr. Stress ist manchmal nicht der Auslöser, sondern es sind die fehlende Abgrenzungsfähigkeit oder Überempfindlichkeit. Unsere Sinnesorgane werden andauernd überfordert, besonders durch Arbeit oder Entspannung am Bildschirm. Ständig stimulieren wir unsere Sinne und bemühen uns, einer Leere auszuweichen. Aber ist das gut für unsere schöpferische Kraft?

Aus Leere entspringt Kreativität, aus Ruhe eine klare Sichtweise, aus Mut etwas Neues, aus Entwicklung deine persönliche Erkenntnis. Aus diesen Vorgängen wird deutlich, dass das Stirnchakra nicht nur mit dem Körper zu tun hat. Es zeigt eher eine Fähigkeit, sich mit der geistigen und seelischen Ebene zu verbinden. Daher ist diese Verbindung auch als ein energetisches Zentrum anzusehen, das dir ermöglicht, tiefere Einsichten in dein Selbst zu gewinnen, aber auch die Außenwelt deutlich einfühlsamer wahrzunehmen. Ist das Stirnchakra in dieser Kraft ausbalanciert, zeigt sie sich im Menschen auf den Ebenen der Intuition, Erkenntnis und Weisheit. In einer Phase der Leere und des Rückzugs kann deutlich werden, ob unser Stirnchakra überhaupt ausgeglichen ist. Nur so wird Intuition, geistige Klarheit und die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis gefördert. Außerdem trainiert man die Verbindung zur Geist-Seele-Ebene durch das einfache Wahrnehmen dessen, was ist. So ist es auch möglich, das Gegenwertige zu erfassen und sogar darüber hinaus in andere höhere Wahrheiten einzutreten, nämlich ins Übersinnliche.

Was  noch Wenige wissen ist, dass das Dritte Auge, der Sechste Sinn oder das Stirnchakra auf der körperlichen Ebene die Zirbeldrüse bildet. Jenes Zentrum, das sogar physisch der Form eines Auges ähnelt, produziert das für uns wichtige Melatonin, das unseren Biorhythmus beeinflusst beziehungsweise in der Biosynthese aus Serotonin gewonnen wird. Melatonin ist ein Zwischenprodukt in diesem Stoffwechselprozess. Ein verringerter, aber auch ein erhöhter  Melatoninspiegel im Blut kann Schlafstörungen hervorrufen und den Schlaf-Wach-Rhythmus stören. So sind Winterdepression und Frühjahrsmüdigkeit gar nicht mal so weit voneinander entfernt. Ein geöffnetes Stirnchakra setzt daher nun mal voraus, dass man auch seinen Energiekörper wahrnimmt und seinen Energiehaushalt kennt, indem man weiß, was einen gut tut und was nicht. So wird einem auch klar, dass das Sehen nicht nur mit den Augen auf  materieller oder visueller Ebene zu tun hat, sondern darüber hinaus auch eine spirituelle Verbindung ist.

Ein Mann, der sein Stirnchakra aktiviert, wächst nicht nur horizontal, sondern vertieft sich vertikal, um von einer spirituellen zu einer universellen Bewusstseinsentwicklung zu gelangen. Für ihn ist das Leben an sich und im Alltag nicht nur durch konstante Wirkungen, sondern von Korrelationen bestimmt. Das Leben ist nicht ein Fußballspiel, wo es Gegner gibt, gegen die man kämpft, sondern das Leben gibt ihm einen Sinn, wenn er es als Spiel des Lebens mit seinen Herausforderungen und in all seinen Zusammenhängen als Aufgabe annimmt.

Je weiter er dieses Bewusstsein entwickelt, umso tiefer wird seine Einsicht in kosmische Weisheiten. Im Alltag bedeutet dies, dass es höhere Werte gibt als Konsum und Profit, nämlich eine vollkommene Einheit mit Körper, Geist und Seele. Der Mann mit einem entwickelten Stirnchakra lebt nach seiner inneren Uhr, fast zeitlos im Hier und Jetzt. Es gelingt ihm einfach alles, ohne Druck, Zwang und vom tiefsten inneren heraus authentisch. Ein starker Sinn für Gerechtigkeit und Ideale sind außerdem nicht nur für ihn, sondern für eine bessere Harmonie in der Welt und in der Arbeitswelt bedeutend. Das Zusammenhängende und sich gegenseitig Bedingende aller Kräfte beeinflusst unsere Harmonie, vom Denken angefangen bis zu unserem Charakter.

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